Übersicht

Mein Ziel war es, den Leist ab Hinter-Horbis, End der Welt zu besteigen. Damit die Tour interessanter wurde, sollte der Hahnen im Abstieg auf der anderen Seite (südlich) umgangen werden.

 

Titelbild

Region Obwalden
Ausgangspunkt Engelberg – Hinter-Horbis, End der Welt
Zeitbedarf Hin ca 4-5h
Zeitbedarf Retour ca 3-5h
Höhenmeter 1600m
Schwierigkeitsgrad T4
Charakter
  • Lange Tour, fast immer weglos, sehr Stein-lastig
  • bei Nebel nicht zu empfehlen wegen der schwierigen Orientierung im Charrengebiet.
  • bei Nässe nicht zu empfehlen. Gerade das Schafweglein, welches durch den recht abschüssigen Schafberg führt, hat ein paar felsige Stellen, die bei Nässe unangenehm sein können.
Zufahrt zum Ausgangspunkt Engelberg
Tour Datum 22.08.2017

 

Mehr Informationen zum Leist siehe 

 

 

Wegbeschrieb

07:00 Start im Hinter-Horbis.

 

Teil 1: Alpweide und Planggen

Dem weiss-rot-weiss markierten Wanderweg Richtung Ober Ziebelen folgen. Bei Pfaffen nach links ins Wäldchen abzweigen und dem Weg (nicht markiert) über Zilflucht ins Furggi folgen. Dabei sollte man sich von den viele Wegspuren nicht beirren lassen.
Bei der Hütte angekommen, dem Weg flach nach rechts zum Bach folgen. Von nun an weglos, linksseitig (wenn man nach oben schaut) des Baches über Planggen des Ober Chüebodens hochsteigen und bei der Höhle links oder rechts hoch zum Uf Ängi. Letztes Jahr stieg ich von hier aus linker Hand in Richtung Gross Gemsispil, den Ängigriessen umgehend. Man könnte auch rechts über das Ryffenband auf den Ryffen und östlich über das Gämssetz und den Fultenwassergrat zum grossen Charrenfeld vor dem Leist. Ich habe mich allerdings dafür entschieden, den Ängigriessen rechts zu durchwandern. Ganz hinten traf ich dann auf die Schafherde, die mir alle nachliefen. Darum erkraxelte ich dann in Eile den Fulenwassergrat. Die Schafe blieben im Grünen zurück.

 

Teil 2: Charrenfeld vom feinsten, mit traumhafter Hochebene

Nun ging es auf, oder etwas westlich, dem Fulenwassergrat zum grossen Charrenfeld oder wie man dies hier hinten auch immer nennen sollte. Ein riesen Fels- und Geröll-Feld, welches man im Auf und Ab, über Felsbuckel, Löcher umgehend, in einer etwas Zickzack-artigen Route durchquert. Der optimalste Weg von hier zum Leist führt, und das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, zum Punkt, wo sich der Fulenwassergrat mit dem Stotzigberggrat vereint und weiter, immer sehr östlich haltend (also am Grat) zum Gipfel. Gerade hier hinten in der Gipfel-Region, trifft man auch einige Quer-Risse, über welche man springen oder umgehen kann. Wenn man die Route aber wie beschrieben führt, dann geht es am einfachsten. Hier hinten, im Bereich nördlich von P 2596 trifft man auf eine traumhafte kleine Hochebene.

 

Teil 3: Abstieg über Fulenwasserteufi

Der Abstieg über in die Fulenwasserteufi ist sehr angenehm, da man oft über Geröllfelder oder Altschnee-Felder absteigen kann. Im Bereich Fulenwasser P 2148 zeugt ein riesiges Feldbrocken-Labyrinth von einem einstigen Felsabbruch.  Diesen umgeht man an besten nordwestlich. Da dort oben aber viele Gämsen waren und ich diese nicht verscheuchen wollte, nahm ich den Weg durchs Labyrinth: Kraxeln im Fels einmal anders!

 

Teil 4: Über Schafberg zur Alp Ober Ziebelen

Nachdem man den Abbruch hintern sich gelassen hat, gilt es, das kleine Weglein zu finden, welches über den Schafberg führt. Wenn man aus der Ferne schaut, findet man es recht gut (siehe auch in der Karte). Hat man es gefunden, dann folgt man ihm, mehr oder weniger waagrecht, bis zum vorderen Ende des Schafberges, von wo aus man Engelberg erblicken kann. Auf diesem grossen Grassrücken bin ich wieder etwas angestiegen, sodass ich auf das Weglein traf, welches unter dem Chli Hahnen durchführt. Den Schafberg musste ich recht behutsam durchqueren, damit keine Schafe aufgeschreckt wurden.
Von hier führt der Weg zu Alp Ober Ziebelen hinunter und von da in 40min auf einem weiss-rot-weiss markierten Wanderweg zurück zum Ausgangspunkt.

 

Die dargestellte Route wurde manuell erfasst. Sie entspricht nicht haargenau der effektiv begangenen Route.

 

Fotos

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